Allheilmittel oder Marketinghype? Spätestens seit der Bodenmesse Domotex in Hannover sind Vinyl-Rigidboards in aller Munde.

Auch tilo setzt auf dieses neue Trägermaterial im Zusammenhang mit Designböden: Seit Februar 2018 ist eine Selektion von 16 Dekoren auch als wasserfeste Design Vinylböden erhältlich. Von täuschend echtem Holzdesign bis hin zu elegantem Metall- und Steindekor. Doch Rigidboard ist nicht gleich Rigidboard, Thomas Wielend, Produktmanager der tilo GmbH, erklärt im Interview, worauf Sie achten sollten.

Was ist denn eigentlich ein Rigidboard?

Wielend: „Das Rigidboard wird heute schon fast als Allheilmittel betrachtet. Es löst auch einige Probleme, doch muss man genauer auf die Produktversprechungen der Hersteller achten.
Generell handelt es sich bei den Rigidboards um ein Produkt mit neuem Trägermaterial aus Vinyl. Vinyl wird dabei mit Kalk- oder Steinmehl angereichert. Dadurch werden die thermoplastischen Eigenschaften des Materials verändert: Es wird starrer und stabiler. Durch diese Verfestigung können Fräsungen genauer und exakter gesetzt werden, die Festigkeitswerte der Verbindung werden dadurch erhöht. Auch wird die Formstabilität beispielsweise bei Temperaturschwankungen positiv beeinflusst. Und natürlich ist das Material wasserfest: Vinyl-Rigidboards eignen sich daher ideal für den Einsatz in Feuchträumen.

Wodurch unterscheiden sich die Rigidboards am Markt?

Wielend: „Das Trägermaterial der von uns getesteten und derzeit erhältlichen Mitbewerberprodukte unterscheidet sich nur wenig in der Zusammensetzung und in den technischen Eigenschaften. Allerdings sind große Unterschiede im Produktaufbau und in der generellen Verarbeitung zu erkennen.

Achten Sie auf den Dreischichtaufbau.

Nicht alle Produkte sind dreischichtig aufgebaut. Dieser Dreischichtaufbau ist allerdings entscheidend für die Formstabilität. Hier sollte genau darauf geachtet werden, denn das ist ein entscheidender Qualitätsfaktor.

Besonders angenehm: die samtweiche Oberfläche der tilo Vinylböden.

Wir bei tilo stellen ausschließlich Designböden mit weicher, fußwarmer Nutzschicht her und erzielen dadurch einen angenehmen Gehkomfort. Viele Vergleichsprodukte zeigen allerdings einen Laminataufbau mit harter Dekoroberfläche. Das gibt im Gebrauch Abstriche – sowohl akustisch als auch haptisch. Hier sollte genau darauf geachtet werden, um den Vorteil der elastischen Böden gegenüber harten Böden ausspielen zu können.

Feste Verbindung, simples Verlegen.

Und schließlich liegt ein wesentlicher Qualitätsunterschied im Verbindungssystem. Das Verlegen sollte einfach und schnell von der Hand gehen – und die Verbindung dauerhaft halten. Unsere Verbindungssysteme haben nachweislich einen der besten Festigkeitswerte und die simpleFIX Klickverbindung funktioniert besonders unkompliziert – ob beim schwimmenden Verlegen oder Verkleben.“

Fazit: Die Unterschiede liegen im Detail.

Beim Kauf des Rigidboards sollte man also genau auf die drei Qualitätsmerkmale achten:

  • Dreischichtaufbau,
  • elastische Nutzschicht und
  • einfaches Verlegesystem.

Für einen durchgängig schönen Gesamteindruck bietet tilo auch die dazu passende Treppenlösung an.

Produktmanagement Tilo Thomas Wielend

Thomas Wielend ist Produktmanager der tilo GmbH und leitet die Abteilung Produktmanagement & Service.

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